Berlin,

Heilfasten Regeln

Die zehn Gebote beim Heilfasten
Wie bei jeder anderen Kur auch, gibt es beim Heilfasten Regeln, die beachtet werden müssen, um Erfolg zu haben. Die zehn Gebote des Heilfastens haben wir Ihnen hier aufgelistet.

1. Setzen Sie sich realistische Ziele.

Sie fasten das erste Mal? Fangen Sie klein an und überstürzen Sie nichts. Eine anfängliche Fastendauer von sieben bis zehn Tagen ist ein guter Anfang. Beim Fasten handelt es sich nicht um einen Wettkampf bei dem der gewinnt, der es am längsten ohne feste Nahrung aushält. Hören Sie auf Ihren Körper.

  1. Nehmen Sie sich Zeit.

Eine Fastenkur ist nichts, was übers Knie gebrochen werden sollte. Sie bedarf Planung und einem lockeren Zeitplan. Sie werden Durchhalteschwierigkeiten bekommen, wenn Sie während der Fastenzeit unter starkem Stress oder Druck stehen. Wenn möglich, nehmen Sie sich Urlaub oder halten Sie auf andere Art und Weise den größtmöglichen Abstand zum anstrengenden Alltag.

  1. Kümmern Sie sich um sich.

Die dritte der Heilfasten Regeln lehnt sich eng an die zweite an. In den ein, zwei Wochen im Jahr, in denen Sie fasten, sollte sich alles nur um Ihr eigenes Wohl drehen. Tun Sie das, was Sie sich wünschen. Entspannen Sie bei einem guten Buch, gehen Sie am Meer spazieren oder gönnen Sie sich eine Massage. Erlaubt ist, was gefällt und was Ihnen gut tut.

  1. Übertreiben Sie es beim Abführen nicht.

Einer erfolgreichen Fastenkur geht ein schonendes Abführen voraus. Dieser Begriff wird aber von den meisten Menschen fehl verknüpft, sie gehen von einem starken Stuhldrang aus, der mit Durchfall auf der Toilette endet – und das wohlmöglich einen ganzen Tag lang. Darum dreht es sich beim Abführen ausdrücklich nicht. Lediglich ein ganz normaler Stuhlgang soll erfolgen, der Darm wird angeregt, sodass sich auch festsitzende Schlacken lösen und nach draußen befördert werden können.

  1. Hören Sie nicht zu früh mit dem Abführen auf.

Der erste Tag ist beim Fasten der wichtigste, dank vielfältigen Methoden wie Salzen, Einläufen, natürlichen Mitteln oder Dragees können Sie die für sich passende Abführmöglichkeit heraus suchen. Wichtig ist hier, am Ball zu bleiben. Über die gesamte Fastenzeit hinweg muss der Darm aktiv gehalten werden, auch wenn ihm keine feste Nahrung zugeführt wird. Erreicht wird dies durch viel Wasser und andere, salz- und zuckerfreie Flüssigkeiten, sowie über einen Schluck Sauerkrautsaft, Brottrunk oder Buttermilch am Morgen.

  1. Verzichten Sie in jedem Fall auf Genussmittel.

Zucker, Alkohol, Kaffee und Zigaretten haben beim Heilfasten nichts zu suchen. Sie sind gerade dabei, Ihren Körper zu entgiften und würden ihn mit diesen Genussmitteln wieder Gifte zuführen, die sich wiederum lange im Körper ablagern und Sie von vorne anfangen lassen. Nutzen Sie das Fasten als Neuanfang für Körper und Geist und verbessern Sie Ihre Lebens- und Essgewohnheiten.

  1. Vorsicht vor Kalorienfallen.

Die siebte der Heilfasten Regeln lässt sich auch im Alltag anwenden: Haben Sie acht vor Kalorienfallen. Beim Fasten verstecken sich diese vor allem in Säften. Ein Obstsaft schmeckt lecker und wirkt gesund, doch der Zuckergehalt, auch ohne künstliche Zusätze, ist nicht zu verachten. Mischen Sie Obst- und Gemüsesäfte mit Mineralwasser mindestens im Verhältnis 1:2.

  1. Es herrscht absolutes Süßstoff-Verbot.

Spricht man von den zu trinkenden Flüssigkeiten während einer Fastenkur, werden oft Wasser, Tee, Brühe und andere ungesüßte Getränke aufgezählt. Light-Getränke, -Säfte oder Tee mit Süßstoff haben hier nichts verloren! Der chemische Bestandteil ist äußerst schädlich und steht sogar im Verdacht, Krebs auszulösen. Streichen Sie Süßstoff auch im Alltag von Ihrem Speiseplan und weichen Sie auf Honig oder Stevia, Süßkraut, aus.

  1. Kein Salz in der Suppe.

… oder in anderen Teilen des Fastenplans. Salz lagert im Körper Wasser ein, was zu einem aufgeschwemmten Äußeren und deutlich hervortretenden Tränensäcken führen kann. Würzen Sie Ihre Gemüsebrühe lieber mit frischen Kräutern, Pfeffer, Chili und anderen Gewürzen, doch verzichten Sie auf Salz. Aus dem Grund sollte auch keine fertige Gemüsebrühe gekauft werden, da diese meist voll von Zusatz- und Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern und Salz ist.

  1. Genießen Sie die Fastenzeit.

Die zehnte der Heilfasten Regeln hört sich leicht an, ist aber in der Umsetzung oft schwieriger als gedacht: Genießen Sie die Fastenzeit. Nehmen Sie sich Zeit für sich, lassen Sie Stress an sich abprallen. Gönnen Sie sich diese wenigen Tage im Jahr, um allein auf Ihren Körper und Ihren Geist zu hören – und auf niemanden sonst.


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