Berlin,
Haben Sie schon einen Plan? (Teil 2)
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Die folgenden Ausführungen basieren auf erlebten Erfahrungen des Autors. Sie geben mitunter persönliche Ansichten und Meinungen wieder. Die aufgezeigten Beispiele in den Übungen sind frei erfunden. Die Ausführungen zeigen am Beispiel des Autors, dass man Glücklichsein lernen kann, wenn man willens dazu ist.
Kapitel 1
Machen Sie eine Zeitschiene, auf der Sie die Zwischenziele oder –etappen markieren. Vor bzw. unter die Markierung notieren Sie den Bedarf für die nächste Etappe. Also das, was Sie besorgen müssen, was Sie erarbeiten oder trainieren wollen.
Von der Grobplanung angefangen, können Sie Ihre Zielerreichung bis auf den einzelnen Tag feinplanen. Lassen Sie sich in Ihrer Tabelle oder Liste ein wenig Platz für Korrekturen und drucken Sie Ihren Plan, also Ihre Absichtserklärung aus. Die hängen Sie jetzt an einen Platz, den Sie nicht übersehen können. In der Schublade abgelegt, haben Sie Ihr Ziel morgen vergessen, und Ihr Leben wird sich nicht ändern.
Morgens der erste Blick und abends der letzte Blick, das wäre der ideale Platz für Ihren Zielerreichungsplan.
Sie kennen sich am besten. Wenn Sie von sich wissen, dass Disziplin und Ausdauer nicht Ihre Stärken sind, dann sollten Sie den Punkt Zieldefinition und Planerstellung sehr genau nehmen. Natürlich nur, wenn Sie wirklich etwas ändern wollen.
Zur Vorbeugung von Schwächeanfällen dieses Pärchens würde ich mir sogar stundenweise meinen Arbeitstag planen. Sie tun einfach so, als wären Sie auf Ihrer früheren Arbeitsstelle. Da haben Sie um 7.30 Uhr angefangen, hatten von 10.00 Uhr bis 10.15 Uhr Frühstückspause und von 12.30 Uhr bis 13.00 Uhr Mittagspause. Arbeitsende war um 16.15 Uhr bei einer 40 Stunden Woche. Und erst dann hatten Sie Freizeit. Und da wussten Sie ganz genau, was Sie am nächsten Tag zu tun haben werden und zu erledigen sein wird.
Also tun Sie es jetzt auch, machen Sie sich einen Tagesplan. Checken Sie das Ergebnis Ihres heutigen Tages, und dann schreiben Sie sich die „to dos“ für den nächsten Tag auf. Damit entlasten Sie Ihr Gedächtnis und schicken Ihre Gedanken nach getaner Arbeit ebenfalls in den Feierabend.
Wenn Sie dann erst einmal den Anfang gemacht haben, die ersten kleinen Teilerfolge verzeichnen, ein Gefühl der Zufriedenheit und Erfüllung empfinden, werden Sie höchstwahrscheinlich bald süchtig werden nach mehr. Mehr Arbeit, mehr Genugtuung, mehr Erfolg. Nicht vorstellbar? Tun Sie es, und erleben Sie es!
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